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Charlotte Ritter träumt von einer Karriere bei der Polizei und will Kommissarin bei der Mord werden. Ihre äußerlichen Umstände lassen diesen Wunsch nicht sonderlich realistisch erscheinen, doch Charlotte lässt sich von nichts und niemandem unterkriegen. Sie assistiert anfangs Böhm und dann Gereon in der Mord in der roten Burg.

Zur PersonBearbeiten

Als einzige Frau zwischen all den männlichen Beamten wird Charlotte nur von wenigen ernst genommen – aber sie kann sich wehren: Viel und schnell reden. Viel wissen. Viel lernen, viel feiern.

Charlotte kennt alle in der Stadt. Ihre Abenteuer gleiten mitunter übergangslos in hässliche Szenerien, denen sie nur mit knapper Not entkommt.

Charlotte ist sehr impulsiv, nicht sehr regelkonform, aber auch mitfühlend. Des weiteren hat sie einen detektivischen Scharfsinn und ist sehr ehrgeizig beim Erreichen ihrer Ziele.

VorgeschichteBearbeiten

Charlotte lebt mit ihrer Familie in extrem ärmlichen Verhältnissen in Berlin-Moabit. Neben ihrer Aushilfsarbeit bei der Polizei verdient sie deshalb zusätzlich Geld als Prostituierte im Moka Efti. Gegenüber Gereon äußert Charlotte, dass sie als Kind immer das Gefühl hatte, adoptiert worden zu sein. Tatsächlich liegt der Verdacht nahe. Als ihre Mutter erfährt, dass sie Syphillis hat, stellt sich heraus, dass sie ihren Mann ein einziges Mal betrogen hat. Und zwar zu der Zeit, als sie mit Charlotte schwanger wurde.

Staffel 1Bearbeiten

Sie beginnt in der Roten Burg im Archiv Mordfälle zu kategorisieren, gibt diese aufreibende Tätigkeit aber bald auf und wird Protokollantin bei Kommissar Böhmen. Durch ihre herausragenden Fähigkeiten wird Gereon auf sie aufmerksam, der sie zu den Ermittlungen hinzuzieht. Nachts verdient sie Geld als Prostituierte im Kellerbordell des Varietés Moka Efti und wird dort auch als Freier von Bruno erpresst, Gereon auszuspionieren. Dort wird sie unter anderem von Stephan Jänicke angeschwärmt, dessen Liebe sie aber nicht erwidert. Zu Hause hat sie es nicht einfach: Ihr Schwager Erich ist faul und respektlos genauso wie ihre ältere Schwester Ilse. Ihrer jüngeren Schwester Toni hilft sie die Schule zu bezahlen. Nachdem Gereon den Mord am ''Heiligen Josef'' begangen hat, will sie ihm helfen, doch er weist sie kühl ab.

Staffel 2 Bearbeiten

In dem zweiten Fall arbeitet sie wieder mit Gereon, diesmal aber in der Mord. Ihr Verhältnis, das auf dem Weg zur Romanze war kühlt sich durch das Auftauchen von Helga ab. Sie macht auch im allgemeinen eine schwere Zeit durch: Der Tod ihrer Mutter Minna zieht ihr den Boden unter den Füßen weg, vor allem weil sie als einzige Verantwortung übernehmen will und die Bestattungskosten trägt. Dazu will sie sich weiter im Moka Efti prostituieren. Wegen ihrem Tod hat sie vorerst keine Wohnung und ist obdachlos. In der ersten Nacht fragt sie sich bei Bekannten durch und übernachtet bei Stephan Jänicke, in der zweiten probiert sie in der Straßenbahn sich auszuruhen, wo sie von einem jungen Mann angesprochen wird, der sich hilfsbereit gibt, sie in Wirklichkeit nur zu dem Enführungsfahrzeug bringt. Sie erwacht in einem alten Fischerschuppen und wird vom Armenier zum Zug befragt.