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Lunapark. Gereon Raths sechster Fall ist der sechste Band der Gereon-Rath-Romanreihe von Volker Kutscher. Er erschien 2016 in Köln bei Kiepenheuer & Witsch.

KlappentextBearbeiten

Berlin Ende Mai 1934: Die anfängliche Begeisterung für die Regierung Hitler schwindet, die unberechenbare SA macht vielen Bürgern Angst. Da wird unter der Eisenbahnbrücke an der Liesenstraße ein toter SA-Mann gefunden; über der Leiche ist eine unvollendete kommunistische Parole mit weißer Farbe an die Backsteinwand gemalt. Kriminalkommissar Gereon Rath beginnt mit den Ermittlungen, doch da taucht am Tatort plötzlich eine schwarze Limousine auf. Raths früherer Kollege Reinhold Gräf, seit einem Jahr bei der Geheimen Staatspolizei, schaltet sich in die Ermittlungen ein. Fortan geraten er und Rath, die in unterschiedliche Richtungen ermitteln, in eine Dauerfehde. Eine heiße Spur führt in den stillgelegten Lunapark, einst Berlins bekanntesten Vergnügungspark. Und Rath muss klären, welche Rolle Unterweltboss Johann Marlow in diesem Fall spielt.

Raths Ehefrau Charlotte hadert unterdessen mit ihrem Schicksal als Hausfrau und versucht auf Bitten einer Bekannten deren untergetauchten Bruder aufzuspüren, einen Kommunisten, der von den neuen Machthabern gesucht wird. In der Rechtsanwaltskanzlei ihres Freundes Guido Scherer versucht sie beruflich wieder Fuß zu fassen.

Auch zu Hause werden die Dinge für die Raths nicht einfacher. Fritze, der dreizehnjährige Pflegesohn, den sie vor einem Jahr aus der Gosse geholt haben, drängt darauf, wie all seine Schulkameraden auch endlich zum Jungvolk der Hitlerjugend gehen zu können. Gereon Rath findet nichts dabei, doch seine Frau, eine erklärte Gegnerin der NS-Regierung, ist entsetzt.

Die politische Lage wird immer brisanter, Charly gerät in SA-Haft, und der Kommissar wird in einen Strudel sich überschlagender Ereignisse gezogen, an deren Ender er einen unmissverständlichen Mordauftrag erhält. Wird er ihn ausführen?