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SynopsisBearbeiten

Gereon bekommt von einer Prostituierten neue Hinweise zu seinen Ermittlungen im Pornomilieu. Im Polizeipräsidium bereiten sich Wolter und seine Kollegen mit Zusatzmunition und schweren Waffen auf die erwarteten Demonstrationen am 1. Mai vor. Charlottes Mutter erhält von der Armenärztin eine erschütternde Diagnose. Rath wird in die Angelegenheiten der Revolutionäre um deren Anführer Kardakow verwickelt. (Text: Sky)

HandlungBearbeiten

Vorspann: Kardakow rettet sich ans Flussufer. Er geht zu einem Obdachlosen und will ihm seinen Schlafplatz klauen, worauf er auf ihn mit einem Messer schneidet. Er rennt nach oben auf die Straße, worauf Passanten die Polizei auf ihn aufmerksam machen. Er springt daraufhin auf ein mit Kohle beladenes Boot, was gerade unter der Brücke hindurchfährt.

Der Zug hat inzwischen Berlin erreicht und hält in Berlin-Kreuzberg. Der Bahnführer verabschiedet seinen Freund mit etwas Geld und sagt ihm, wie er zurück nach Russland kommt. Svetlana taucht auf und besichtigt den letzen Waggon. In ihm lagern viele Goldbarren die sie mit Ehrfurcht berührt. Dann geht sie zum Lokführer. Sie erzählt ihm zuerst was von einer Beschattung Kardakows durch den Geheimdienst. Als dann aber der letzte Waggon von Svetlana nach Paris und nicht wie von Kardakow vorhergesehen nach Istanbul umgesetzt werden soll, wird er misstrauisch. Er verlangt nach Kardakow, worauf Svetlana ihre Pistole nimmt und auf den Lokführer zielt. Sie wird aber von den deutschen Bahnmitarbeitern abgehalten ihn zu erschießen und festgenommen.

Gereon besucht eine Metzgerei um die ''Mutti, eine Prostituierte'' zu finden. Überall sind bellende Hunde angeleint. Der Metzger vor dem Haus meint, dass er wegen ihr rein gehen müsse. Sie ist verwundert, da sie Gereon erst für einen Freier hält. Sie weiß nicht mehr viel über das Bild, da sie verschleppt worden war. Nur an ein Bild mit einem merkwürdigen Gaul erinnert sie sich noch gut.

Im Innensaal der roten Burg hält der Polizeipräsident eine Rede: Zum Tag der Arbeiter am 1.Mai wollen trotz des in Berlin geltenden Verbotes, kommunistische Verbände demonstrieren. Die Polizei wolle deshalb gegensteuern. Gerade weil radikale Kräfte den Staat stürzen wollen und Chaos in die Stadt tragen. Kräfte aus Spandau und Zehlendorf sollen sie unterstützen.

Bruno Wolter geht in die Waffenkammer um sich zu rüsten. Er ist überrascht von den 100-Schuss Gewehren, welche an die Polizisten herausgegeben werden, dies sei "wie im Krieg". Er nimmt eine MP-28. Jemand wolle mit ihm sprechen.

Gereon besucht erneut das Photo-Labor für eine Vergrößerung.

Charlotte sortiert Fotos bei der Mord. Der Job nimmt sie mit und als ihre Freundin Doris reinkommt, der sie ihre Aufgabe für 80 Pfennig weitergibt.

Minna Ritter ist bei einem Arztbesuch. Sie bekommt die Diagnose, dass sie an Syphillis erkrankt ist. Sie berichtet auch, dass sie vor langer Zeit ein einziges Mal untreu gewesen sei.

Zurück im Haus der Familie Ritter streiten sich die Angehörigen, wer mehr arbeitet und nichts bringt. Weswegen Charlotte wütend sagt, dass alle für ihre kleine Schwester ackern, damit sie zur Schule gehen kann. Ihr Schwager lästert und bezeichnet Charlotte erst als Schlampe und dann, als sie es wiederholt haben will als Nutte. Darauf tritt sie ihn weg und schlägt mit einem Stock auf ihn ein. Erich steht auf und will sich revanchieren, doch seine Frau stellt sich dazwischen. Darauf fängt Minna Ritter und dann auch das Baby an zu schreien.

Bruno lässt Stephan Jänicke in seinem Wagen auf ihn warten. Er sitzt mit Seegers und noch einem Mitglied der Reichswehr an dem Fenster eines Lokals und redet. Stephan Jänicke legt ein Fernrohr an und "belauscht" das Gespräch durch seine Fähigkeit, von den Lippen zu lesen zu können.

Er kann etwas von nationaler Sache verstehen. Auch Außenminister Stresemann versteht er. Danach lässt er seine Sachen verschwinden und fährt Bruno nach Hause.

Die Küche qualmt und er reguliert sie herunter, wofür er seiner Frau Vorwürfe macht. Sie wirkt wie paralelysiert und arbeitsunfähig.

Kardakow spricht den Hausmeister an, der ihn in die luxuröse Wohnung reinlässt. Er bewaffnet sich mit einem goldenen Messer und fragt nach Svetlana.

Kurz bevor Charlotte ausgeht, macht ihre Schwester ihr Vorwürfe, dass sie sich im Gegensatz zu früher sehr verändert habe.

Ein russischer Lokführer bricht in die Pension ein, weil er dachte Kardakow vorzufinden. Er trifft auf die Pensionswirtin, welche aber die Polizei rufen will, worauf der Lokführer sie überwältigt.

Gereon ist derweil zu Gast bei Bruno und Emmi und beim Essen. Als Emmi schlafen geht, will Bruno wissen, was Gereon Benda berichtete, was er ablehnt. Deswegen kündigt Bruno ihm an, ihn am 1.Mai zu begleiten. Gereon schreibt erneut an Helga, dass es Schwierigkeiten gebe und bietet ihr an, zu ihm zu ziehen. Gereon geht wieder in seine Stammkneipe und spricht mit dem kleinen Mädchen, was dort arbeitet.

Als er wieder zurück zur Pension geht, findet er die geknebelte Pensionswirtin, die er befreit. Wegen ihrer Warnung geht er mit gezogener Waffe in sein Zimmer. Er trifft den Lokführer schlafend in seinem Bett, welcher ihn erst für Kardakow hält und fragt ihn was er hier mache, worauf beide eine Schlägerei anfangen. Er schmeißt ihn von seinem Balkon, worauf die Schergen vom sowjetischen Botschafter ihn aufgreifen und mitschleifen. Gereon geht nach unten, bemerkt, dass der Lokführer entführt wird und hört die Hilfeschreie, worauf er neben dem Auto rennt und probiert ihn über das Fenster auf die Straße zu ziehen. Er ist aber nicht erfolgreich und so fahren die Schergen mit dem Lokführer davon.

Die Pensionsleiterin erzählt von der Zeit, als Kardakow das Zimmer von Gereon hatte. Es gingen Russen aus und ein, es gab politische Diskussionen und war dann oft laut. Kardakow sei eigentlich ein Geiger. Außerdem sei er extrem begabt und überzeugend, was politische Reden angeht. Früher habe er im Krieg auf russischer Seite gekämpft. Er sei auf einer langen Tournee. Gereon findet es merkwürdig, dass er seine Geige trotzdem dagelassen habe. Gereon erzählt über den Krieg, dass seine Mutter es nicht verkraften konnte, weil für sie der falsche Sohn heimgekehrt sei.

Charlotte schaut sich einen Stummfilm im Kino an und ist offenbar traurig.

Stephan Jänicke erwacht vom Radio in seinem Haus. Seine Eltern hatten es angestellt, weil sie beide taub sind und sie den Unterschied nicht merken. Er redet mit ihnen in Gebärdensprache. Sie bitten ihn, den Inhalt des Radiosenders für sie zu übersetzen. Er ist erst nicht begeistert, weil er am nächsten Tag so früh rausmüsse, macht es dann doch.

Gereon hat sich heimlich den Koffer Kardakows besorgt und geöffnet.

Der Sowjetische Botschafter hat den Lokführer in eine Lagerhalle gebracht. Er gibt zu, dass der Waggon wegen Trotzki nach Istanbul bewegt werden sollte. Nach heftigerer Androhung mit Überfahren gibt er hinzu, dass der Waggon voller Gold sei, voller Gold der Sorokins.

CastBearbeiten

SoundtrackBearbeiten