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SynopsisBearbeiten

Gereon untersucht die Leichen russischer Revolutionäre, die man in einem Wald gefunden hat. Der Leiter der Mordkommission beauftragt ihn, gemeinsam mit Jänicke mehr dazu herauszufinden. Rath wird auf unerwartete Weise in einen weiteren Mordfall verwickelt und bekommt unangekündigten Besuch aus seiner Kölner Heimat. Charlotte trauert über einen Todesfall in ihrer Familie. (Text: Sky)

HandlungBearbeiten

Vorspann: Gereon wacht nach seinem nächtlichen Ausflug auf und zittert. Er nimmt erneut seine Tröpfchen ein, danach macht er sich fertig. Benda, der Herr Regierungsrat ruft Gereon an und sagt der tote Kardakow sei gefunden worden. Sie fahren beide zur Stelle des Leichenfunds. Erstmal trifft Gereon den Leiter der Mordkomission, Ernst Gennat, welcher den Spitzname ''Buddha'' trägt. Er fand ein Telegram mit seinem Namen. 15 Menschen sein umgebracht worden, offensichtlich wurde Wert darauf gelegt, dass alle tot sein.

Den angeblichen Kardakow kann Gereon aber nicht als solchen identifizieren. Gennat beauftragt Benda eine Kommission zusammenzustellen.

Gereon bezieht seinen neuen Schreibtisch in der Inspektion A: Mord und Körperverletzung. In der Kantine Aschinger bespricht er sich mit Stephan Jänicke. Gereon bietet ihm an für ihn zu arbeiten. Über die Druckerei sagt er, dass der Walzenkönig außergewöhnlich sei. Jänicke berichtet ihm, dass er das Frachtpapier des Zuges mit dem Gas mit Charlotte illegal genommen habe.

Charlotte und ihre Freundin Greta sind im Volksbad Wedding. Sie bekommen eine Kabine mit einer Badewanne. Greta darf nach Münzwurf zuerst. Beide sprechen kurz über die Männer in Charlottes Leben, Gereon Jänicke und seinen besten Freund.

Charlottes kleine Schwester, Toni befindet sich in der Wohnung der Ritter am Nähen. Als Dank für ihre fleißige Mitarbeit bekommt sie von einem Freund Erichs, mit dem sie an einem Tisch sitzt, ein Kleid geschenkt. Sie ist erst misstrauisch, nimmt es nach einem kurzen Zweifeln aber an und zieht sich um. Währenddessen sieht man am Tisch wie Erich das Geld für ihre Arbeit von seinem Freund einstreicht, der die Nähkünste Tonis als ,,Gute Ware'' bezeichnet.

Jänicke ist derweil in der Wohnung der Familie Ritter angekommen und fragt sich zu Charlotte durch. Erich verschreckt ihn und will ihn fortschicken, weil er ihn für einen Freier von ihr hält. Als er sagt, dass es dienstlich sei gibt er ihm zusammen mit Toni darüber Auskunft, dass Badetag sei und die Adresse.

Greta und Charlotte sind immer noch in ihrer Kabine im Volksbad Wedding. Greta erzählt Lotte darüber, dass sie ein Kind hatte, was sie zur Adoption freigab. Da klingelt es, Gereon öffnet die Tür und steht der fast nackten Charlotte gegenüber. Er fragt sie nach dem Frachtpapier. Die Beziehung der beiden ist in einer kühlen Phase angelangt, er hat sie verscheucht, als er vollkommen kaputt auf der Straße lag und sich danach nicht mehr gemeldet. Beide machen einander Vorwürfe: Gereon habe ihr falsche Hoffnung gemacht was ihre Karriere anginge, sie habe ihn ausspioniert. Charlotte bietet Gereon einen Deal an: Die richtige Waggonnummer gegen eine zweite Chance. Er willigt ein.

Am Güterbahnhof wird der Zug auf das Abstellgleis zurückgestelt.

Charlotte und Gereon gehen Ordner durch. Er ist sichtlich genervt, weil er denkt, sie verarsche ihn. Sie überhäuft ihn mit Ordnern, die sie Gereon auflegt, findet den Frachtbrief dann doch.

Der Rat der Mordkommission tagt zum ersten Mal mit Gereon, er wird von Gennat vorgestellt. Gereon stellt die Ausgangslage der Sonderkommission vor: Eine nicht identifizierte Leiche im Landwehrkanal. Er meint den Lokführer. Es sei ein politisches Verbrechen da er der roten Festung angehöre. Deren Ziel sei der Sturz von Stalin. Auch die Leichen aus dem Kiefernwald waren Mitglieder der roten Festung. Alexej Kardakow sei weiter verschollen. Der Polizeipräsident persönlich habe die Observierung des Zuges angeordnet mit dem der ermordete Eisenbahner nach Berlin kam. Außerdem sei die Leiche eines Priesters aus dem Zement geborgen, was Gereon offenbar nervös macht.

Gereon geht ungehalten zur Obduktion und will die Leiche des Priesters sehen. Der Priester wurde scheinbar erschossen. Als er geht hat er eine Einbildung über den Priester, welcher sich ihm im flackernden Nachtlicht nähert. Er geht durch den langen Gang, fühlt sich verfolgt und sichert seine Waffe. Dann nimmt er seine Ration Drogen. Er geht nochmal zur Obduktion. Der Gerichtmediziner will ihm offenbar die Kugel nicht direkt überlassen, welche beim Priester gefunden wurde, wegen neuer Anweisungen Gennats. Er packt die Kugel ein und händigt sie dann Gereon aus.

Alfred Nyssen befindet sich immer noch in Haft und ist erfreut als Wegner ihn besucht. Die Vollversammlung der Industriellen finde noch diesen Abend statt. Zörgiebel sieht sie ins Auto einsteigen.

Gereon fragt nach dem Priester. Er ist bekannt als ''Heiliger Josef''. Er sei ein schwere Junge, der die Drecksarbeit für die Unterwelt erledige und gehöre zum Armenier. Jänicke fragt nach den Aufgaben in der Kommission, neben ihm steht Charlotte. Zwei weitere Männer sind auch da, sie sollen die Telegramme übersetzen. Jänicke wird assistieren und Charlotte protokolliert wieder.

Jänicke sagt, dass seine Familie auf ihn warte. Tatsächlich stehen Helga und ihr Sohn Moritz auf. Anno ist offiziell amtlich für tot erklärt worden, deshalb könne Helga und ihr Sohn mit jetzt in Berlin leben. Gereon bittet Bruno um Hilfe bei der Zimmerbeschaffung.

Charlotte schaut sich um. Arbeitende Polizisten an den Schreibtischen um sie. Sie hat es geschafft. Sie hat noch vor Augen, wie es ihr probiert wurde auszureden, doch trotz allem war sie war jetzt in der Mord.

Gereon besucht eine Wäscherei, trotzdem sei der Zement aus seiner Kleidung nicht herauszukriegen. Er wirft die Kleidung in einen Mülleimer und zündet sie an. Die Kugel, die er mitnahm warf er in die Kanalisation.

Toni fragt sich im Präsidium zu ihrer Schwester durch, welche sie nach Hause begleitet . Minna liegt auf ihrem Bett und der Tod wurde vom Amtsarzt bestätigt, den wie so oft, Charlotte bezahlen muss. Erich und seine Frau wollen Minna ins Charité geben, Charlotte hingegen will sie bestatten. Sie solle für die Bestattung bezahlen.

Alfred Nyssen eilt durch das Familienanwesen zur Halle wo die Aktionärsversammlung stattfindet. Anne Marie Nyssen hält eine Rede. Sie redet über den positiven Jahresabschluss. Jetzt lächelt Alfred Nyssen. Wegen der Gerüchte um den Zug wäre Alfred Nyssen aber jetzt von sämtlichen Vorstandsverpflichtungen entbunden, was einer Degradierung gleicht. Alfred Nyssen sei laut eigenem Wunsch jetzt nur noch für die Stiftung verantwortlich. Man sieht deutlich wie sein Blick zu gedemütigt und negativ überrascht wechselt, auch wenn er probiert es sich nicht ansehen zu lassen. Sie bedankt sich nochmal für seine bisherige Arbeit und wechselt dann das Thema. Nyssen denkt daran über den Tisch der Aktionäre zu gehen.

Bruno redet im Auto mit Gereon über dessen Neffen Moritz, den Bruno erst fälschlicherweise für seinen Sohn hält. Helga und ihr Sohn ziehen bei Emma und Bruno kurzfristig ein, wollen danach über Spendengelder aus der Veteranen Kriegsvorsorge leben. Bruno zeigt Moritz sein Zimmer und die beiden scheinen sich gut zu verstehen, er gibt ihm auch Boxunterricht.

Währenddessen ziehen sich Helga und Gereon in ein anderes Zimmer zurück. Sie könnten jetzt ihrer Leidenschaft nachgehen und müssten die Beziehung nicht mehr verbergen. Emma sieht die beiden.

Moritz schickt Bruno zu Boden oder Bruno tut halt so als ob. In dem Zimmer entdeckt er das G88 Gewehr, was ihn sehr zu faszinieren scheint. Bruno hängt es von der Wand ab und gibt es Moritz in die Hand. Gereon wolle jetzt auch bei Bruno im Haus bleiben, was für Bruno klargeht.

Moritz besucht seine Mutter, welche im Zimmer mit Gereon schläft. Er fragt Gereon nach seiner Arbeit bei der Mord und sagt ihm, dass sie hinter einem ganzen Mörderrudel hinterher sein.

Eine Zofe klopft an das Zimmer von Alfred Nyssen. Er ist sehr verzweifelt und will auch Swetlana nicht reinlassen. Sie ist aber schon drin. Er geht zu ihr in den Salon mit Tränen in den Augen. Swetlana erzählt ihm ein wenig über ihre Vergangenheit: Ihr Vater habe den Waggon bauen lassen kurz vor der Revolution und dann hat er ihn versteckt, zwölf Jahre lang. Sie versuche schon seit Jahren den Schatz ihrer Familie aus den Klauen Stalins zu befreien und der Zug Alfreds Nyssens sei ihre letzte Chance. Er fragt sie nach dem Gold, offenbar planen die beiden etwas.

Ein Kommissar aus der Mord ist dicht am Lösen des Mordfalls des ''Heiligen Josef''. Er fragt den Mann in der Bar, welcher ihm mitteilt, dass Bruno und Gereon als Ermittler da waren und Gereon früher ging.

Helga geht zur Gereon ans Bett entkleidet sich und die beiden schlafen miteinander.

CastBearbeiten

SoundtrackBearbeiten