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SynopsisBearbeiten

Benda und Gereon gelingt bei den Ermittlungen gegen die Landesverräter ein Teilerfolg. Doch bald merken sie, dass sie von höchster Regierungsstelle Gegenwind bekommen. Rath macht sich auf die Suche nach Charlotte, die spurlos verschwunden ist. (Text: Sky)

HandlungBearbeiten

Vorspann: Charlotte erwacht angekettet in einem monströsen hölzernen Saal. Sie schafft es die Ketten zu lösen. Im Zimmer steht noch eine Badewanne und das Gemälde von Annos Pferd; ein Pferd verwundet und mit Gasmaske auf.

Charlotteundpferd

Charlotte betrachtet das Gemälde.

Charlotte wird in das Arbeitszimmer des Armeniers vorgeladen, wo sie nach dem Gold in dem Zug ausgefragt wird, weil sie dort ermittelt hat. Sie meint sie habe keine Ahnung, weshalb sie zum Reden gebracht werden soll. Ihr Wiederstand an ihren Begleitern scheitert.

Elisabeth findet beim Putzen von Gereons ehemaligen Zimmer einen Ordner.

Gereon, Benda, Zörgiebel, ein weiterer Polizist und ein Staatsanwalt beschließen im Amtsgericht Berlin-Charlottenburg die Strafanzeige gegen die Mitglieder des Generalstaabs der Reichswehr als Schwarze Reichswehr wegen Aufbau und Aufrüstung einer illegalen Flugzeugflotte, was sie auch mit den Fotos untermauern können. Auch der Güterzug mit dem illegalen Giftgas Phosgen wird erwähnt. Alles diene dazu eine moderne Schattenstreitkraft ohne Beteiligung der Regierung aufzubauen mit wissentlichem Bruch des Versailler Vertrags. Es wird ein Haftbefehl erlassen und man sieht wie Seegers und Beck verhaftet werden.

Moritz geht erneut in den Polizeikeller. Er findet den Schlüssel und kommt bis zum Waffenschrank, wo er sich bewaffnet und Bruno ihn erwischt. Er nimmt es ihm nicht übel, nimmt Waffen und Munition mit und verlässt mit ihm die Waffenkammer.

Gereon fragt im Präsidium nach Charlotte. Danach verhört er Major von Beck, der sehr ungehalten darüber ist. Außerdem will er wissen, was das ganze in Lipezk solle.

Bruno öffnet seinen Kofferraum und hat darin eine Gewehrtasche mit der er, laut eigener Aussage morgen Geschichte schriebe. Auf einem verlassenen Gelände geht Moritz mit Bruno an Blumenkohl das Zielen üben.

Wendt ignoriert die Empfangsdame und geht auf direktem Wege zum Polizeipräsidenten Zörgiebel und gibt ihm mehrere Backpfeifen, weil er das Ausmaß seines Handelns nicht verstehen würde.

Benda verhört Seegers, der die Aufrüstung der Wehrmacht nicht leugnet, dies sei zu Gunsten aller Deutscher. Dabei zweifelt Seegers die Autorität und den Schutz des Landes durch Benda aufgrund seines praktizierten Judentums an, weil er damit kein Teil des deutschen Volkes sei. Er geht auf den Flur um eine zu rauchen, wo er auf Gereon trifft, der nicht weiß wo Charlotte und das Notizbuch sind. Wenig später kommt auch Zörgiebel, der sagt er wird bis morgen früh um 7 (am nächsten Tag) keine Verhöre mehr zulassen, vor allem weil es vom Reichspräsidialamt angeordnet wurde. Benda fleht ihn an, dies sei eine einmalige Chance, doch er weist ihn ab. Das lässt Benda verzweifeln er fühlt sich von Gegnern umgeben. Die Ajutanten von Gereon konnten Charlotte nirgendwo finden.

Charlotte räkelt sich. Sie ist in einen Käfig gesperrt und sieht hängende Fische. Ein Mann betritt kurz den Käfig nimmt sich ein Messer raus und beginnt neben ihr den Fisch zu hacken und die Innerein rauszuholen.

Im Untersuchungsgefängis in Berlin-Moabit sitzt der Generalstab an einer Tafel. Für Insassen geht es ihnen ziemlich gut. Sie haben Bier und spielen Schach. Bruno betritt den Komplex, bewegt die Wache zum Abziehen und verkündet Seegers, dass jeder seine Waffe habe. Außerdem weiht er alle Anwesenden in den Plan Operation Prangertag ein:

Beim Staatsbesuch des französischen Außenministers Briand mit Stresemann am 2. Juni werden beide Die Dreigroschenoper besuchen. Bei dieser gibt es im ersten Akt um 20.20-20.25h eine Schießerei, in deren Gunsten sie zuschlagen wollen.

Wenn der Attentatsversuch geglückt ist wollen sie die deutsche Fahne abflaggen, ein Zeichen wodurch sie die heimlichen Reservisten der Wehrmacht unter Operation Prangertag mobil machen um das Parlament besetzten. Dann wird Ludendorff das Ende der Demokratie und Wiedereinführung der Monarchie verkünden und Kaiser Wilhelm II aus dem Exil zurückkehren und sich mit einer Ansprache an das deutsche Volk wenden. Danach preisen sie dem Kaiser und Ludendorff.

Greta ist vor dem Hauptquartier der KPD in Neukölln. Sie wartet auf Fritz. Sie trifft auf seinen Freund, der ihn als Hitzkopf beschimpft. Sie sieht jetzt ihren Freund die Straße entlang auf sich zugehen, dann begrüßt er sie. Sie will auf ihn zugehen doch Fritz Freund meint sie sein verpfiffen worden. Polizisten umringen Fritz und erschießen ihn scheinbar. Greta wird emotional und wütend.

Gereon sitzt in der Bahn und besucht anschließend Bruno. Er fragt ihn nach Charlotte, worüber er keine Ahnung hat. Er wird wütend und verpasst ihm eine Backpfeife, worauf beide eine Schlägerei anfangen. Bruno schafft es Gereon zu Boden zu bringen, legt sich auf ihn und fängt an ihn zu würgen. Er hätte ihn erwürgt, wäre nicht seine Frau Emma hereingekommen und hätte es gesehen. Deshalb lässt Bruno ihn los.

Charlotte wird aus ihrer Zelle rausgezehrt, zum Armenier gebracht und erneut nach dem Gold im Zug gefragt. Da sie keine Auskunft geben kann wird sie zurück in die kalte Zelle gesperrt.

Gereon und Bruno Wolter sitzen wieder gemeinsam nebeneinander im Wagen, blutig, nicht mehr so freunschaftlich wie zu Anfang von Babylon Berlin. Bruno scheint die Situation witzig zu finden.

Charlotte durchblättert in ihrer Zelle das Notizbuch von Stephan Jänicke. Sie kommt auf den Namen Operation Prangertag und einen Zug und was von 50 Millionen Reichsmark.

Gereon und Bruno betreten das Moka Efti, in dem Nikoros gerade ihren Song ,,Zu Asche zu Staub" performt. Alfred Nyssen schaut zu. Auch in dem Bordellkeller werden sie nicht fündig und die Puffmutter kann ihnen ebenso nichts über sie berichten.

Charlotte bekommt anhand des Notizbuchs heraus, dass der Waggon, der das Gold geladen hat die Nummer TY-2305 hat.

Nikoros zieht ihren Kunstbart und die schwarzen Haare ab und wird wieder zu Swetlana, danach bekommt sie Blumen von ihrem Geliebten Alfred Nyssen.

Gereon greift die rauchende Swetlana auf der Straße am Eingang des Moka Efti auf und befragt sie im Auto. Swetlana erzählt über sich: Ihr Vater war Fabrikant in Russland, als die Revolution kam hat er alles was er besaß in Gold getauscht und in einem Eisenbahnwaggon versteckt. Als Kinder haben sie in dem Goldwaggon gespielt mit Dania, der Tochter des Chauffeurs. Der Chauffeur hat sie an die Bolschewiki verraten und ihre Familie töten lassen und das Gold an sich gerissen. Der Waggon verschwand in den Wirren des Krieges, wurde von Kardakow geholt und nach Berlin gebracht.

Gereon steht in der Bahn, neben ihm liest jemand den Artikel ,,die Schattenarmee des deutschen Reiches von Samuel Katelbach, den er mitliest und es um die Wiederaufrüstung der deutschen Luftwaffe geht.

Gereon klingelt bei der Pension von Elisabeth Behnke, die erst öffnet, nach seinem Anblick aber die Tür sofort wieder schließt. Beim zweiten Klopfen öffnet sie. Das Verhältnis der beiden ist nicht so gut. Er geht durch und weckt Herrn Katelbach. Er ist erschrocken zieht einen Revolver und zielt damit auf Gereon, weil er ihn für jemand anderen hält. Ein Schlägertrupp sei gestern in die Redaktion gekommen hätte alle zusammengeschlagen und Material, wie die Privatadressen aller Mitarbeiter mitgehen lassen. Er fragt wegen der Details in seinem Artikel nach dem Kontaktmann, um Major Beck und andere des Generalstabs der Wehrmacht gefangen zu halten. Darauf meint er, dass diese Leute den Staat selbst repräsentieren, die er da angreife. Herr Katelbach sagt, der Kontaktmann treffe ihn in einer halben Stunde treffe.

Gereon geht zu Elisabeth, die ihm einen Tee mit halben Löffel Zucker einschenkt. Sie sagen nichts und er verabschiedet sich. Als er schon draußen ist, wirft sie ihm noch seinen Aktenordner hinterher.

CastBearbeiten

SoundtrackBearbeiten