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Im Zuge der Novemberrevolution wurde am 9. November 1918 die Republik ausgerufen. Da die Verfassungsgebende Deutsche Nationalversammlung (Parlament) am 6. Februar 1919 zum ersten Mal in Weimar tagte, wurde diese Republik die Weimarer Republik genannt. Die Weimarer Verfassung wurde am 31. Juli 1919 nach tagelangen Verhandlungen verabschiedet und am 14. August proklamiert. Mit ihr wurden u.a. die Farben der Flagge bestimmt (Schwarz-Rot-Gold) und das Deutsche Reich als föderative Demokratie konstituiert. Erstes gewähltes Staatsoberhaupt (Reichspräsident) war der Sozialdemokrat Friedrich Ebert. Nach seinem Tod 1925 wurde Paul von Hindenburg sein Nachfolger. Die Weimarer Republik lässt sich grob in drei Phasen unterteilen, in die schwierige Anfangszeit mit politischen Morden und der Hyperinflation, in die Phase der wirtschaftlichen Konsolidierung und schließlich in die Zeit der (Welt-)Wirtschaftskrise, die am 27. März 1930 zum Bruch der Großen Koalition führte. Mit der Ernennung von Adolf Hitler zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 endete faktisch die Geschichte der Weimarer Republik, auch wenn formal die Weimarer Verfassung nicht außer Kraft gesetzt wurde.

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